Aktuelles

 

Azubi-Serie in der CAREkonkret

29.09.2017 - In der Azubi-Serie „Klartext” in der Zeitschrift CAREkonkret kommt diesmal auch die Geschäftsführerin des Ev. Pflegedienstes, Angelika Pfab, zu Wort. In dem Beitrag geht es um das Angebot von Azubi-Workshops in der Altenpflege. Pfab: „Workshops dienen dem interaktiven Austausch aller Beteiligten und dem gemeinsamen Erarbeiten von verschiedenen Fragestellungen. Auszubildende haben so die Gelegenheit sich mit ihren Praxisanleiter/innen und Azubi-Kollegen stationsübergreifend auszutauschen.” Der Ev. Pflegedienst führt regelmäßig diese Azubi-Workshops durch, die bei den Auszubildenden sehr gut angenommen werden.

 

 

Wie stehen die Parteien zur Pflege?

19.09.2017 - Am Sonntag ist Bundestagswahl und das Thema „Pflege” spielt auch bei den Parteien – endlich – eine Rolle. Der MDR (Mitteldeutscher Rundfunk) hat jetzt die einzelnen Programme verglichen und stellt übersichtlich dar, welche Positionen dort vertreten werden. Dabei sind sich die großen Parteien einig: "Bei der Pflege muss etwas passieren. Mehr Personal, bessere Versorgung. Das steht so in abgewandelter Form in allen Wahlprogrammen,” heißt es beim MDR. "Da viele Wählerinnen und Wähler noch unentschlossen sind, wollen wir Ihnen mit diesem Hinweis eine kleine Entscheidungshilfe geben, denn: Pflege geht uns alle an!”, betont Angelika Pfab, die Geschäftsführerin des Evangelischen Pflegedienstes.

>  Hier zum Beitrag des MDR

 

 

Ev. Pflegedienst startet Azubi-Kampagne

14.07.2017 - Eine Azubi-Kampagne hat jetzt AGAPLESION EV. PFLEGEDIENST in München gestartet. Mit Aufstellern, Plakaten, Prospekten und auf Fahrzeugen wirbt der ambulante Dienst für Nachwuchs. Geschäftsführerin Angelika Pfab: „Ohne qualifizierte Fachkräfte ist die Pflege in Deutschland nicht leistbar.” Im übrigen sei Altenpfleger ein zukunftssicherer Beruf. Pfab: „Um einen Arbeitsplatz brauchen sich gut ausgebildete Fachkräfte keine Sorgen zu machen, unsere Azubis werden bei einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung übernommen.” Das erste Werbedisplay der Azubi-Kampagne wurde jetzt von Pfarrer Gerson Raabe und Angelika Pfab in der Erlöserkirche in Schwabing aufgestellt, weitere Ev. Kirchengemeinden in München werden in den kommenden Tagen folgen.

 

Bildtext: Das erste Werbedisplay der Azubi-Kampagne wurde von Angelika Pfab und Pfarrer Gerson Raabe in der Ev. Erlöserkirche aufgestellt.

 

Erster Azubi-Workshop!

06.06.2017 - Die Resonanz war groß bei unserem ersten Azubi-Workshop – teilgenommen haben zehn Auszubildende, darunter Altenpfleger/innen, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Auszubildende der Generalistik und eine Auszubildende zur Kauffrau im Gesundheitswesen. Die Azubis hatten im Rahmen des ersten Workshops den Auftrag Ideen zu sammeln: Was ist hilfreich für mich in der Phase der Einarbeitung? Was ist mir besonders wichtig? Die Ergebnisse werden verwendet, um die Einarbeitungsphase nach den Bedürfnissen der Auszubildenden gestalten zu können.

Die Rückmeldung der Teilnehmer/innen war durchweg positiv. Das Angebot käme gut an, gerne hätten sie noch mehr Zeit für Workshops dieser Art. Außerdem haben die Azubis den Wunsch, praktische und theoretische Inhalte der Ausbildung zu vertiefen und Erfahrungen innerhalb der Ausbildung auszutauschen. Der nächste Workshop findet statt am 27. Juni., 13.45 bis 14.30 Uhr, in unserer Diakoniestation Sendling.

 

 

Anleiterworkshop der IfA-Altenpflege 

 

19.05.2017 - Rund 50 Ausbilder haben am diesjährigen Anleiterworkshop der Initiative für Ausbildung (IfA) - Altenpflege teilgenommen, darunter auch Mitarbeitende des Ev. Pflegedienstes. Aus ganz Deutschland waren die Teilnehmer nach Albisheim (Rheinland-Pfalz) gekommen, um sich intensiv über das „Produkt Gute Ausbildung” und das Thema „Arbeitgebermarke” auszutauschen. Christine Görzen. Geschäftsführerin der IfA: „Eine gute Ausbildung investiert auch in die Persönlichkeitsentwicklung der Auszubildenden. Sie bereitet damit auf ein Leben voll Veränderung vor.”

 

Das Haus Zellertal der Protestantischen Altenhilfe Westpfalz in Albisheim war Gastgeber für den diesjährigen Anleiterworkshop der IfA-Altenpflege. Zwei Tage lang fand ein intensiver Austausch über praktische Themen im Bereich der Ausbildung statt. Auf dem Programm standen aber auch Fachvorträge und Referate, wie z. B.: „Mit Emotional Branding zur starken Arbeitgebermarke”, von Nicholas Dorn (Pflegephoenix) oder: „Wie kann Mitarbeiterbindung in der Altenpflege gelingen?”, von Angelika Pfab (AGAPLESION EV. PFLEGEDIENST gGmbH, München) und auch das Thema „E-Learning in der Altenpflegeausbildung: Wie kann es gelingen?”, von Christine Görzen, wurde behandelt.

 

Die Erwartungen an den Workshop wurden durchaus erfüllt, die Teilnehmer zeigten sich sehr angetan. „Der Vortrag von Nicholas Dorn hat mich regelrecht umgehauen,” berichtet beispielsweise Ronny Schaida vom Damenstift in München. Markus Gietl von AGAPLESION: „Das Team geht gestärkt aus diesem Workshop heraus, wir nehmen viele Anregungen gerade auch zu E-Learning mit.” Und Lise Jost, ebenfalls AGAPLESION, fügt hinzu: „Ich bin neugierig auf E-Learning und ganz ungeduldig, wann es damit losgeht.”

 

Sehr interessant fanden die Teilnehmer aber auch die praktische Vorstellung der Betriebsführung und des Ausbildungskonzeptes der Protestantischen Altenhilfe e.V. in Albisheim. Pflegedienstleiterin Sabine Schlaffer erlaubte einen Blick „hinter die Kulissen” ihres Arbeitgebers und stand bereitwillig Rede und Antwort auf alle gestellten Fragen. Ronny Scheida: „Ich habe wirklich viele Anregungen für unsere praktische Arbeit mitgenommen, wie z. B. eine Willkommensfeier für die neuen Auszubildenden zu veranstalten.”

 

Aktionstag Pflege: „Mehr Zeit für…”

12.05.2017 - Zum Aktionstag Pflege am 12. Mai kommen jetzt auch die Mitarbeitenden des Ev. Pflegedienstes zu Wort. In den Diakoniestationen hängen Plakate aus, auf die jeder seine Forderung: „Ich wünsche mir mehr Zeit für…” notieren kann. Die Wünsche der Pflegekräfte werden gesammelt auf www.aktionstag-pflege-2017.de veröffentlicht und an Politikerinnen und Politiker übergeben. #PflegeZeit ist eine Aktion der Diakonie Deutschland, des Deutschen Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) sowie Landesverbänden und zahlreichen Einrichtungen der Diakonie in ganz Deutschland.

BR-Sendung Stationen: "Wohin mit Oma?"

Die BR-Sendung STATIONEN fragte am 26. April: "Wohin mit Oma?" und suchte nach Möglichkeiten, wie pflegebedürftige Senioren betreut werden können. Dazu teilte im Vorfeld der Sendung der BR mit: "Herr Schrauth vom Evangelischen Pflegedienst am Reinmarplatz war uns eine großartige Unterstützung bei der Organisation von Protagonisten und bei den Dreharbeiten. Vielen Dank!"

Wohnen im Viertel stellt sich auf Altenpflege-Messe vor

Im Rahmen der Leitmesse ALTENPFLEGE in Nürnberg findet am 26. April der 6. Tag der Wohnungswirtschaft statt. Es wird ein hochaktuelles Tagungsprogramm zum Thema "Erfolgreiche Kooperation: Chancen für Sozial- und Wohnungswirtschaft" geboten. Hier vernetzen sich über 130 Entscheider und Fachexperten und diskutieren zu aktuellen Fragestellungen der Wohnungswirtschaft. Unser Projektentwickler und Bereichsleiter Michael Schrauth stellt dort die Wohnen im Viertel Projekte des Ev. Pflegedienstes in München vor: „Barrierefreier Wohnraum plus Versorgungssicherheit”, lautet der Titel seines Vortrages.

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Ev. Pflegedienst startet Azubi–Kampagne

 

Mit einer fröhlichen und durchdachten Kampagne wirbt jetzt der christliche Gesundheitskonzern AGAPLESION um Auszubildende. Um die positiven Seiten des vielfältigen Berufsbildes herauszuarbeiten, wurden zunächst zahlreiche Pflegekräfte nach ihrem Selbstverständnis und nach den positiven Aspekten ihres Berufsfeldes befragt. Die Ergebnisse stellte der Konzern in einer Untersuchung unter dem Titel „Ein Beruf wie jeder andere?“ vor. Ziel der Erhebung ist, mit Vorurteilen gegenüber dem Beruf aufzuräumen.

 

Schließlich herrscht dringender Bedarf an qualifiziertem Personal in den Pflegeberufen in Deutschland. „Vor allem die Ausbildung von Nachwuchs spielt eine entscheidende Rolle um diesem Problem entgegenzuwirken,” erklärt Angelika Pfab, die Geschäftsführerin des AGAPLESION EV. PFLEGEDIENST in München. Im Herbst bildet der ambulante Dienst wieder zum/zur Altenpfleger/in und zum/zur Kaufmann/frau im Gesundheitswesen aus. Pfab: „Wir sind ausgezeichnet mit dem Qualitätssiegel „Top-Ausbildungsbertrieb” der Initiative für Ausbildung - Altenpflege, und können unseren Azubis so einiges bieten.” Dazu zählen unter anderem: Eine feste Ansprechperson, vorbildliche Ausstattung der Einrichtung, gemeinsame Aktivitäten und Azubiaustausch, eigene Verantwortungsbereiche, selbstständiges Projekt im dritten Ausbildungsjahr, zusätzliche Lernangebote und praktische Übungen und die Übernahme bei erfolgreichem Abschluss.

 

Über Bewerbungen freut sich der Ev. Pflegedienst und ruft auch dazu auf, mögliche interessierte Jugendliche auf dieses Angebot aufmerksam zu machen: Pfab: „Es macht einfach auch viel Spaß, sich gut ausgebildet in diesem sehr abwechslungsreichen Umfeld zu engagieren und sich aktiv in der Pflege von Mitmenschen einzubringen.”

 

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Ein Beruf wie jeder andere?

AGAPLESION stellt Untersuchung zum Selbstverständnis des Pflegeberufes vor

 

Frankfurt, 2. März 2017  –  Mit einer fröhlichen und sehr durchdachten Kampagne wirbt der christliche Gesundheitskonzern AGAPLESION um Auszubildende. Um die positiven Seiten des vielfältigen Berufsbildes herauszuarbeiten, befragte AGAPLESION zahlreiche Pflegekräfte nach ihrem Selbstverständnis und nach den positiven Aspekten ihres Berufsfeldes. Die Ergebnisse stellt der Konzern nun in einer Untersuchung unter dem Titel „Ein Beruf wie jeder andere?“ vor. Ziel der Erhebung ist, mit Vorurteilen gegenüber dem Beruf aufzuräumen.

 

Um Nachwuchskräfte für die Pflegeberufe zu gewinnen, entwickelte die AGAPLESION gAG eine Werbekampagne für Auszubildende in der Pflege. Dabei war dem Konzern eine authentische Darstellung des Berufsfeldes wichtig. Dr. Tino Drenger, Leiter der Unternehmenskommunikation, erklärt: „Wir wollten nicht eine dieser Werbeagentur-Kampagnen haben, die das Bild der ‚Krankenschwester‘ auf die menschlichen Aspekte reduziert, ohne die vielfältigen Kompetenzen und das ganz spezifische Wissen der Pflegenden zu berücksichtigen.“

 

Daher gab es im Vorfeld der Kampagne ausführliche Gespräche mit Pflegenden unterschiedlicher Altersstufen und Spezialisierungen, bei denen diese gefragt wurden, was sie an ihrem Beruf schätzen. Rund 75 Fachleute aus dem AGAPLESION Konzern haben in mehreren Fokusgruppen mit Hilfe von Metaplan-Techniken die wichtigsten Themenfelder herausgearbeitet.

 

Die Ergebnisse sind eindeutig: Neben dem Interesse, Menschen zu helfen und für ihr körperliches und seelisches Wohl zu sorgen, da wo sie es selbst nicht (mehr) können, definieren sich moderne Pflegende vielmehr über das, was sie gelernt haben und über die Inhalte ihrer Arbeit. Und sie sind stolz auf das, was sie können. Da die Ergebnisse dieser Gespräche auch andere Teilnehmer des Gesundheitswesens interessieren könnten, hat AGAPLESION sie in der Untersuchung „Ein Beruf wie jeder andere?“ zusammengefasst. Die vollständige Untersuchung steht als kostenloser Download zur Verfügung unter: www.agaplesion.de.

 

Drenger: „Es wird in den Medien viel geklagt über die Arbeitsverdichtung, die wie alle Berufe auch die Pflegenden trifft, über harte Arbeit, geringe Bezahlung und fehlende Wertschätzung. Unsere Umfrage zeigte ein ganz anderes Bild. Doch so lange in der Öffentlichkeit eine negative Darstellung des Pflegeberufs überbetont wird, ohne die wirklich positiven Seiten zu beschreiben, muss man sich nicht wundern, wenn junge Menschen abgeschreckt werden, diesen Beruf zu ergreifen. Der daraus resultierende Fachkräftemangel in der Pflege wird zur selbsterfüllenden Prophezeiung.“

Gesundheitsstationen für die Mitarbeitenden

28.02.2017 - Der Ev. Pflegedienst hat jetzt für seine Mitarbeitenden Gesundheitsstationen geplant. Dort warten - neben frischen Blumen - verschiedene Obstsorten und kleine gesunde Naschereien. Geschäftsführerin Angelika Pfab: „Das ist für uns gelebtes betriebliches Gesundheitsmanagement.” Bald sollen die sogenannten „Health Center” in allen Diakoniestationen, in der Geschäftsstelle und in den Wohnen im Viertel Projekten für alle Mitarbeitenden bereitstehen.

EVI aktuell

20.02.2017 - Unter dem Titel "EVI aktuell" erscheint drei bis viermal im Jahr unsere Mitarbeiterzeitung. Viele aktuelle Themen werden dort behandelt, neue Mitarbeitende werden vorgestellt und es gibt sogar ein kleines Quiz. In der aktuellen Ausgabe geht es um den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff, die Weihnachtsfeiern in unseren Wohnen im Viertel Projekten, den Gesundheitszirkel mit der Auswertung der Mitarbeiterbefragung und Neuigkeiten aus unserem Qualitätsmanagement.

 

Boys’Day beim Ev. Pflegedienst

14.02.2017 - Auch der AGAPLESION EV. PFLEGEDIENST nimmt am Boys’Day 2017 teil. Am 27. April können Jungen die Organisation und Durchführung der ambulanten (häuslichen) Betreuung hilfs- und pflegebedürftiger Menschen kennenlernen.

 

Einblick bekommen sie in die täglichen Aufgaben eines Altenpflegers. Dazu gehört, hilfs- und pflegebedürftige Menschen in ihrem häuslichen Umfeld zu betreuen und zu pflegen. Der Ev. Pflegedienst in München unterstützt Menschen dabei, in ihren eigenen vier Wänden ein möglichst selbständiges Leben zu führen. Das bedeutet auch - wenn nötig - die medizinische Versorgung wie z.B. die Verabreichung von Medikamenten. Oft brauchen die Menschen auch Hilfe bei der Körperpflege oder bei Verrichtungen im Haushalt. Auch hier stehen wir "mit Rat und Tat" zur Seite.

 

Mehr über den Jungen-Zukunftstag

und Online-Anmeldung gibt es > hier. 

 

AGAPLESION fragt nach:

Was macht den Pflegeberuf attraktiv?

 

26.01.2017 - Was ist das Schöne am Pflegeberuf? Das fragte AGAPLESION im Vorfeld einer Werbekampagne für Auszubildende in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie in der Altenpflege. Die Kampagne will bewusst manchen Vorurteilen gegenüber der Alten- sowie Gesundheits- und Krankenpflege etwas entgegensetzen und die Attraktivität der Pflegeberufe vermitteln. Ergebnis ist eine fröhliche, moderne Kampagne, die von Pflegenden für Pflegende entwickelt wurde – zu sehen auf einem Online-Portal mit Informationen rund um die Pflegeausbildungen.

 

Im Vorfeld der Kampagne haben konzernweit 75 Fachkräfte und Pflegeexperten die positiven Aspekte einer Pflegeausbildung diskutiert und zusammengetragen. Dr. Tino Drenger, Leiter Unternehmenskommunikation AGAPLESION gAG betont: „Der intensive Austausch mit unseren Pflegekräften hat maßgeblich dazu beigetragen, eine glaubwürdige Kampagne zu entwickeln, die den Pflegeberuf nicht idealisiert, aber dennoch mit vielen Vorurteilen aufräumt.“

 

Im vergangenen November nahmen zwölf engagierte Pflegeauszubildende aus den AGAPLESION Einrichtungen als „AGA-Super-Models“ an einem Fotoshooting teil. Auf dem neuen Ausbildungsportal erzählen sie, was ihnen an ihrem Beruf bei AGAPLESION besonders gefällt. Ihre Antworten sind ebenfalls in die Motivauswahl eingeflossen. Entstanden sind fröhliche, aussagekräftige Bilder und Slogans, die ab sofort unter anderem auf dem neuen Ausbildungsportal sowie in den Sozialen Medien zu sehen sind.

 

Auf dem neuen Online-Ausbildungsportal, das allen Interessierten unter http://bit.ly/2jyQ95w zur Verfügung steht, erhalten potenzielle Berufseinsteiger zudem kompakte und leserfreundlich gestaltete Informationen zu den Berufen. Erfahrungsberichte von anderen Auszubildenden runden die Seite ab und geben einen ersten Einblick in den Arbeitsalltag.   Ein weiteres Kernelement der Kampagne sind die sozialen Medien. So werden wöchentlich neue Kampagnenmotive auf der Facebook-Seite von AGAPLESION und auf Instagram veröffentlicht. Hier und im Intranet können die Motive bewertet werden. Das Gewinnermotiv wird Ende März bekanntgegeben.

 

Weitere Infos zur Kampagne sowie zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei AGAPLESION finden Sie online unter: www.agaplesion.de

Pflegestatistik: Alarmierende Zahlen

18.01.2017 - 2,9 Millionen Pflegebedürftige verzeichnet das Statistische Bundesamt für das Jahr 2015, 2,08 Millionen von ihnen werden zu Hause versorgt. Im Vergleich zu 2013 eine Steigerung von annähernd neun Prozent! „Das sind alarmierende Zahlen,” betont Angelika Pfab, die Geschäftsführerin der AGAPLESION EV. PFLEGEDIENST gGmbH. „Schon seit Jahren fordern wir die Politik auf, zu Handeln, schließlich werden für immer mehr Pflegebedürftige auch immer mehr qualifizierte Mitarbeiter in den Pflegeberufen benötigt,” so Pfab.

Zwar werden rund 1,38 Millionen Pflegebedürftige durch Angehörige betreut, doch auch diese brauchen, so Pfab „häufig tatkräftige Unterstützung ambulanter Dienste.” Das spiegeln auch die aktuellen Zahlen in der Statistik, denn nahezu die Hälfte der pflegenden Angehörigen greifen auf professionelle Hilfen zurück. Insgesamt gibt es in Deutschland 13.300 dieser ambulanten Dienste mit 355.600 Beschäftigten, vollstationär versorgt werden hingegen 783.000 Pflegebedürftige in 13.600 Pflegeheimen mit 730.000 Beschäftigten. Pfab: „Immer mehr Menschen werden zukünftig pflegebedürftig und immer mehr von ihnen möchten so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung optimal versorgt werden. Das ist eine große Herausforderung für die Zukunft!”

> Hier die Pflegestatistik 2015

IfA-Altenpflege: „Wir sind die Guten”

09.01.2017 - In der jetzt erschienen Publikation „Personalgewinnung in der Pflege” kommt auch Angelika Pfab, die Geschäftsführerin der AGAPLESION EV. PFLEGEDIENST gGmbH, ausführlich zu Wort. „Wir sind die Guten: Initiative für Ausbildung Altenpflege bietet neues Qualitätssiegel für Einrichtungen” ist das Interview mit ihr betitelt.

Als Mitinitiatorin der IfA-Altenpflege stellt sie das Projekt vor. Pfab: „Die „Initiative für Ausbildung Altenpflege wurde Ende 2014 ins Leben gerufen. Wir haben 12 Kriterien entwickelt, die eine gute Altenpflege-Ausbildung ausmachen.” Wer diese Kriterien erfüllt, könne sich um das Qualitätssiegel „Top-Ausbildungsbetrieb” bewerben. Pfab: „Da ich selber unterrichte, habe ich früher viele Klagen gehört und weiß, worauf unsere Auszubildenden Wert legen: Sicherheit, Vertrauen, feste Ansprechpartner, ordentliche Bezahlung und gute Praxisanleitung.” Über eines freut sich Angelika Pfab aber besonders: „Erfolge erleben wir auch im politischen Kontext: Die Arbeits- und Pflegeministerien unterstützen unsere Initiative.”

> Hier das komplette Interview

 

 

Viele Verbesserungen durch PSG II

 

Zum 1. Januar 2017 wurden durch das Pflegestärkungsgesetz (PSG) II neue Grundlagen für die Versorgung alter und kranker Menschen geschaffen. So wird es besser möglich sein, die Individualität in der Pflege, die Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen und die Ansprüche von Menschen mit Demenz nachhaltig zu stärken.

 

Hierzu werden die bisher drei Pflegestufen in künftig fünf Pflegegrade gewandelt. Dadurch können individuelle Fähigkeiten und Beeinträchtigungen der Pflegebedürftigen genauer erfasst und die Leistungen optimaler eingesetzt werden. Die Geschäftsführerin der AGAPLESION EV. PFLEGEDIENST gGmbH, Angelika Pfab: „Diese Überleitung der Pflegestufen in die ambulanten Grade wird zu einer deutlichen Verbesserung in der Pflege führen.”

 

Auch werden zukünftig die Belange der Menschen mit einer demenziellen Erkrankung bereits bei der Einstufung in einen Pflegegrad berücksichtigt. Sonderbestimmungen werden überflüssig und alle Pflegebedürftigen erhalten einen gleichberechtigten Zugang zu allen Leistungen der Pflegeversicherung.

 

Gestärkt wurde im PSG II auch die Beratung und die Kombination von ambulanter und Tagespflege, laut Pfab „ein interessantes Modell”. Schon seit vielen Jahren bietet der Ev. Pflegedienst in München Pflegeberatungen vor Ort an: In Kirchengemeinden, Beratungszentren und Wohnen-im-Viertel-Projekten. Ausgebildete Beraterinnen informieren hier über sämtliche Aspekte ambulanter Pflege und natürlich auch über alle Änderungen, die mit dem PSG II ab Januar 2017 wirksam wurden.

 

http://www.pflegestaerkungsgesetz.de

 

 

Wohnen im Viertel:

MdL Joachim Unterländer beim Rollentausch

Der CSU-Politiker hilft beim gemeinsamen Mittagstisch

 

15.11.2016 - Der Landtagsabgeordnete Joachim Unterländer (CSU) hat an der Aktion „Rollentausch” teilgenommen – er half beim gemeinsamen Mittagstisch im Wohnen im Viertel Projekt im Domagkpark. AGAPLESION EV. PFLEGEDIENST hatte den Politiker dazu eingeladen, „um einmal die Perspektive zu wechseln und die Gegebenheiten vor Ort hautnah zu erleben”, so die Geschäftsführerin des ambulanten Dienstes, Angelika Pfab.

 

In ganz Bayern laden soziale Einrichtungen in der Aktionswoche des Bayerischen Sozialministeriums und der Wohlfahrtsverbände vom 14. bis 20. November Politikerinnen und Politiker zum Rollentausch ein. Der Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration, Joachim Unterländer, MdL, hatte die Einladung des Ev. Pflegedienstes umgehend angenommen, das Projekt Wohnen im Viertel in der Max-Bill-Straße 13 zu besuchen. „Mir ist es wichtig, dass das von Ihnen initiierte und durchgeführte und von mir politisch sehr unterstützte Projekt auch durch diese Aktion eine entsprechende Unterstützung, Begleitung und öffentliche Aufmerksamkeit erhält,” betonte der Landtagsabgeordnete.

 

Beim gemeinsamen Mittagstisch im Wohncafé für alle Projektbewohner und die Nachbarschaft im Domagkpark packte Unterländer gleich persönlich mit an und servierte den Gästen das Essen. Aber auch für Gespräche mit den Besuchern und den Mitarbeitern der Einrichtung nahm sich der Politiker viel Zeit. Unterländer: „Das ist ja schon die Vorstufe zu einem Altenservicezentrum – beeindruckend, wie das hier alles ineinandergreift.” Neben dem Wohncafé stehen am Domagkpark zehn Wohnungen für Pflegebedürftige, ein Nachbarschaftstreff und ein Beratungsbüro mit Pflegestützpunkt des Ev. Pflegedienstes zur Verfügung. „Der Ev. Pflegedienst hat das hier hervorragend organisiert,” lobte Joachim Unterländer, „solche Projekte sollten bedarfsgerecht möglichst flächendeckend vorhanden sein.

 

Für die Geschäftsführerin des Ev. Pflegedienstes, Angelika Pfab, bedeutet das Wohnen im Viertel Projekt in Kooperation mit der GEWOFAG München natürlich auch eine Erweiterung des üblichen Angebotes eines ambulanten Dienstes. Pfab: „Zusätzlich sind hier ja auch Stadtteilaktivitäten mit sozialpädagogischen Angeboten gefragt.” Hierzu beschäftigt der Ev. Pflegedienst eine Sozialpädagogin, die die Angebote vor Ort koordiniert und den Bewohnern des Domagkparkes und des umliegenden Stadtviertels beratend und unterstützend zur Verfügung steht.

 

„Gerade niederschwellige Angebote sind in solchen Vierteln wichtig,” betonte auch der CSU-Landtagsabgeordnete zum Abschluss seines mehrstündigen Rollentausches. Unterländer: „Ich werde mich weiterhin politisch dafür einsetzen, dass solche Projekte wie das Wohnen im Viertel hier im Domagkpark auch langfristig funktionieren.”

 

 

Startschuss für die

AGAPLESION EV. PFLEGEDIENST gGmbH

 

01.10.2016 - Mit der Eintragung in das Handelsregister ist jetzt der offizielle Startschuss für die AGAPLESION EV. PFLEGEDIENST gGmbH in München erfolgt. Die neugegründete gemeinnützige GmbH entstand durch die Beteiligung der AGAPLESION gAG beim Ev. Pflegedienst.

 

Dieser Schritt sei erfolgt, um den ambulanten Dienst für die Zukunft auszurichten. Geschäftsführerin Angelika Pfab: „Wir haben jetzt einen starken Partner an der Seite, der uns bei vielen Aufgaben professionell unterstützt.” Das reicht vom Management über das Marketing bis hin zum Abrechnungswesen und der Buchhaltung. Pfab: „In den letzten Monaten haben wir alle Vorbereitungen geplant und durchgeführt, mit der erfolgten Registereintragung beginnt jetzt der operative Teil der neuen Gesellschaft.” Der Ev. Pflegedienst pflegt, betreut und berät mit seinen 140 Mitarbeitenden in vier Diakoniestationen rund 800 Menschen in der Landeshauptstadt.

 

Bereits im März diesen Jahres hatten der Evangelische Pflegedienst München e. V. und der christliche Gesundheitskonzern AGAPLESION gemeinnützige AG ihre Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung des Konsortialvertrages gestartet. Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender der AGAPLESION gAG: „Die Anforderungen an Qualität, Pflege und Management werden immer größer. Kleinere, einzeln aufgestellte Einrichtungen haben es immer schwerer, diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden. Darum ist es wichtig, sich aus einer Position der Stärke heraus rechtzeitig für eine Verbundlösung zu entscheiden.”  

Pflegende Angehörige stehen im Mittelpunkt

08.09.2016 - Am Bayerischen Tag der pflegenden Angehörigen waren rund 250 Gäste der Einladung in den Landtag gefolgt. Auch die Geschäftsführerin des Ev. Pflegedienstes München, Angelika Pfab (Bild Mitte), nahm an dem Empfang teil und konnte auf dem Podium direkt mitverfolgen, wie der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Hermann Imhof MdL, zusammen mit der Landtagspräsidentin Barbara Stamm MdL das Engagement der pflegenden Angehörigen würdigte. „Ohne den hervorragenden Beitrag pflegender Angehöriger ist das Pflegesystem heute nicht denkbar“ so Imhof. Ca. drei Viertel aller Pflegebedürftigen mit anerkannter Pflegestufe werden zu Hause versorgt. Dazu kommen viele gesundheitlich ein-geschränkte Menschen, die im Alltag Unterstützung und Hilfe von Angehörigen erhalten, ohne Leistungen aus der Pflegeversicherung zu beziehen. Imhof stellte fest: „Vereinbarkeit von Familie und Beruf – das Thema wird meist mit der Betreuung von Kindern verbunden. Doch Berufstätige, die sich um einen pflege- oder hilfsbedürftigen Angehörigen kümmern, müssen einen vergleichbaren Spagat leisten.“ „Wir wissen, dass die Angehörigenpflege in hohem Maße von Frauen geleistet wird. Sie befinden sich oft an der Grenze ihrer psychischen, körperlichen und finanziellen Belastbarkeit. Auch Kinder- und Jugendliche, die Angehörige pflegen, bemühen sich oft über ihre eigenen Kräfte hinaus, die Lücke, die die Pflegebedürftigkeit eines Familienmitglieds mit sich bringt, zu schließen. Daher ist es mir ein Anliegen, ihre besondere Leistung für unsere Gesellschaft zu würdigen“, sagte Landtagspräsidentin Barbara Stamm, die die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hatte.  

Strategieplanung beim Ev. Pflegedienst

04.08.2016 - Gemeinsam mit dem Vorstand der AGAPLESION gAG fand jetzt die jährliche Strategietagung statt. Am Ammersee beschäftigen wir uns bei sommerlichen Temperaturen mit dem Pflegestärkungsgesetz und dessen Auswirkungen für die ambulante Pflege. Intensiv wurde das Leitbild und vor allem Strategien für die Personalgewinnung diskutiert und Maßnahmen beschlossen. Geschäftsführerin Angelika Pfab: „So geht die AGAPLESION EV. PFLEGEDIENST gGmbH gut vorbereitet in das Jahr 2017.”  

Erfahrungsautausch im diakonischen Netzwerk

02.08.2016 - Zu einem Erfahrungsaustausch trafen sich die Diakonie Neuendettelsau, Ambulante Dienste Nürnberg und der Evangelische Pflegedienst München am Reinmarplatz - dem „Wohnen im Viertel“. Die Themen waren das Pflegestärkungsgesetz 2, Pflegeberatung und die Personalgewinnung. Dabei konnten zahlreiche Erfahrungen und Tipps ausgetauscht werden. Ziel ist es, innerhalb des Netzwerkes der diakonischen Einrichtungen voneinander zu lernen, die Perspektive zu wechseln und zielführende Kooperationen zu schmieden.  

Fachdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung:

Flucht und Wirtschaft

25.07.2016 - Der Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stifung hatte jetzt zu einer Veranstaltung zum Thema „Flucht und Wirtschaft - Chancen und Herausforderungen” in München eingeladen. Als Referentin war unter anderem auch die Geschäftsführerin des Ev. Pflegedienstes, Angelika Pfab, auf dem Podium mit dabei (Bild Mitte). In der Einladung an Führungskräfte der Wirtschaft hieß es: „Auf der Suche nach Sicherheit und Wohlstand machten sich vor allem im vergangenen Jahr viele auf den Weg nach Deutschland. Die hohe Zahl von Geflüchteten stellte die deutschen Gemeinden und Kommunen kurzfristig vor große Herausforderungen. Angesichts des demografischen Wandels, des absehbaren Fachkräftemangels und offener Ausbildungsplätze liegt in der Zuwanderung mittel- bis langfristig jedoch auch eine große Chance.” Sehr intensiv wurden an diesem Abend Fragen diskutiert, wie: „Was kann und sollte Wirtschaft leisten, um die Zugewanderten in den Arbeitsmarkt zu integrieren? Welche Voraussetzungen sind von Seiten der weiteren Beteiligten vorhanden? Welche Hemmnisse und Barrieren müssen beseitigt werden? Wie haben Politik und Gesellschaft nun zu handeln?” Pfab: „Die Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Hier spielt auch das Erlernen der Sprache eine große Rolle, das ist gerade in der Pflege sehr wichtig." Foto: Helmut Seisenberger”  

1. Zukunftswerkstatt beim Ev. Pflegedienst

11.07.2016 - In zwei Workshops beschäftigten sich jetzt die Mitarbeitenden des Ev. Pflegedienstes mit der Zukunft des ambulanten Dienstes. Schwerpunkte waren das betriebliche Gesundheitsmanagement und das Pflegestärkungsgesetz PSG II. Sehr viele interessierte Mitarbeiter aus allen Diakoniestationen nutzten dieses Angebot ihres Arbeitgebers und erarbeiteten in mehreren Arbeitsgruppen zahlreiche Verbesserungsvorschläge und entwickelten kreative Ideen für die Zukunft des Unternehmens.  

Ev. Kirchentag München Nord

„Mir wird nichts mangeln” lautet das Motto des Ev. Kirchentages München Nord vom 10. bis 12. Juni. Das Programm ist sehr umfangreich und bietet neben Bibelarbeiten und Diskussionen auch viel Kultur. Der Ev. Pflegedienst ist dort mit einem eigenen Informationsstand vertreten, betreut wird dieser von Mitarbeitenden unserer Diakoniestation Nord.

Beratungsstelle des Ev. Pflegedienstes im Fernsehen

22.05.2016 - Viele Augenpaare in München und Umgebung schauten am Sonntag, 22. Mai, um 18:49 Uhr und 19:59 Uhr gespannt auf den Fernseher  – denn da spielte die Beratungsstelle für häusliche Pflege am Ackermannbogen in München eine Hauptrolle bei der Gewinnzahlen-Bekanntgabe der Deutschen Fernsehlotterie in der ARD.

Ausgehend vom Engagement der Projektgruppe „Älter werden am Ackermannbogen” des Bürgerschaftsvereins Ackermannbogen e.V. ist auch am Ackermannbogen in Kooperation mit dem Evangelischen Pflegedienst München e.V. ein Wohnkonzept für hilfs- und pflegebedürftige Menschen entstanden. Die Beratungsstelle ermöglicht Menschen in ihrer eigenen Wohnung alt zu werden, auch wenn sie pflegebedürftig sind. Das Projekt konnte mit Hilfe der 65.000 Euro der Deutschen Fernsehlotterie realisiert werden.

Am Sonntag wurden die Gewinnzahlen der Fernsehlotterie in der ARD von Sophia Zech (Bild), Leiterin der Beratungsstelle am Ackermannbogen, angekündigt.  

Am Tag der Pflege: Mehr Investitionen

in pflegerischen Nachwuchs gefordert

 

12.05.2016 - Mit einem bundesweiten Aktionstag stellen die Diakonie und ihr Fachverband Deutscher Evangelischer Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) am Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai die Pflegekräfte und die neue Pflegeausbildung in den Mittelpunkt. "Die Altenpflege hat sich in den letzten Jahren verändert. Menschen werden oft erst im hohen Alter pflegebedürftig, brauchen dann aber eine umfassende und qualifizierte Zuwendung", sagte Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland am Dienstag in Berlin: "Die palliative Pflege am Lebensende ebenso wie die Versorgung bei dementieller Erkrankung braucht mehr Pflegezeit als es die Vereinbarungen mit den Pflegekassen vorsehen." Sie hält rasche Korrekturen bei den Personalschlüsseln in den Pflegeheimen für notwendig: "Die Pflegekassen müssen den Bedarf der pflegebedürftigen Menschen im einzelnen anerkennen, noch bevor das vom Gesetzgeber vorgeschriebene Instrument zur Personalbemessung entwickelt ist."

 

"Wir brauchen mehr Wertschätzung für die hochfachliche und engagierte Arbeit der Pflegekräfte. Der Stellenwert der Pflege muss erhöht und der gesellschaftliche Dialog über eine würdevolle Versorgung von Menschen mit Pflegebedarf intensiv geführt werden. Wir müssen ausdrücklich klarstellen, dass eine gute Pflege mehr personelle und finanzielle Ressourcen erfordert. Dies wird immer noch allzu gern vergessen", betont der Vorsitzende des DEVAP, Bernhard Schneider.

 

Diakonie und DEVAP setzen sich für die neue generalistische Pflegeausbildung ein, die für die Auszubildenden und die spätere Berufspraxis große Vorteile bietet: "Das neue Pflegeberufsgesetz ist die Grundlage für eine moderne Pflegeausbildung. Die Schulgeldfreiheit, die Ausbildungsvergütung und das breite Praxisspektrum macht die Ausbildung attraktiv", so Loheide. Schneider ergänzt: "Die Nachwuchsgewinnung ist ein wichtiges Instrument zur langfristigen Fachkräftesicherung. Um auch für die Zukunft gewährleisten zu können, dass jeder Mensch in Würde gepflegt werden kann, müssen sich die Rahmenbedingungen in der Pflege nachhaltig verbessern. Dazu zählen in erster Linie mehr Personal, mehr Qualifizierung und mehr Wertschätzung."

 

Der Evangelische Pflegedienst München e.V. nahm diesen Tag zum Anlass, sich bei allen Mitarbeitenden für ihr „hervorragendes Engagement in der Pflege zu bedanken”, so die Geschäftsführerin Angelika Pfab. Als kleine Anerkennung wurden in allen Teams rote Rosen verteilt…

Infoveranstaltung zum PSG II

Am 1. Januar 2017 tritt das neue Pflegestärkungsgesetz II in Kraft, das einige Änderungen mit sich bringt. Aus diesem Grund lädt der Ev. Pflegedienst München e.V. am Dienstag, 3. Mai, um 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung am Ackermannbogen, Elisabeth-Kohn-Str. 29/EG - Raum Olymp, ein. Der Projektleiter unserer Wohnen-im-Viertel-Standorte Michael Schrauth, unsere Pflegeberaterin Gabriele Hinz (Bild) und Sophia Zech, Koordinatorin von "Wohnen-bleiben-im-Viertel" am Ackermannbogen, werden die Veranstaltung leiten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!  

 

Ev. Pflegedienst als „Anwalt pflegebedürftiger Menschen” Gespräch mit Hermann Imhof, MdL

26.04.2016 - Der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Hermann Imhof, MdL, war jetzt beim Ev. Pflegedienst München e.V. zu einem Fachgespräch zu Gast. Anlass war, die immer wiederkehrenden Probleme mit den Kranken- und Pflegekassen in Bezug auf die Leistungsgewährung in der ambulanten Pflege darzustellen. Diese sind z.B. die Ablehnung von verordneten Leistungen, Anrufe bei den Angehörigen zur Übernahme von Leistungen, unzureichende Beratung und Information der Versicherten zur Wohnraumanpassung und deren Finanzierung.

 

Zunächst bezog die Geschäftsführerin des ambulanten Dienstes, Angelika Pfab, zu den derzeit in der Presse diskutierten Betrugsvorwürfen in der Pflege Stellung: „Wir sind sehr betroffen über die Berichterstattung und der damit verbundenen Verunsicherung der pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen. So ein Betrug kann nur mit hoher krimineller Energie stattfinden.“

 

Weitere Themen waren die gute Ausbildung in der Altenpflege: der Ev. Pflegedienst stellte das Konzept der Initiative für Ausbildung - Altenpflege vor, mit der er den Innovationspreis 2015 der Fachzeitschrift „Häusliche Pflege” gewonnen hat. Die Exzellenzinitiative hat es sich zum Ziel gesetzt, ihren Azubis eine hervorragende Ausbildungsqualität zu garantieren – und diese auch von außen sichtbar zu machen. Kernelement der Initiative sind dabei die „12 Kriterien“, zu deren Einhaltung sich jede teilnehmende Einrichtung und jeder Betrieb verpflichtet.

 

Sehr interessiert zeigte sich MdL Imhof am Wohnprojekt „Wohnen Im Viertel“, das der Ev. Pflegedienst als Kooperationspartner der GEWOFAG München in vier Quartieren erfolgreich umsetzt. Das Leitungsteam des Pflegedienstes ermutigte er, sich weiter als „Anwalt der alten und pflegebedürftigen Menschen einzusetzen” und damit „für mehr Gerechtigkeit in der Pflege” zu sorgen.  

DEVAP verurteilt Pflegebetrug

Pflege darf nicht unter Generalverdacht gestellt werden

 

19.04.2016 - Am Wochenende ist bekannt geworden, dass den deutschen Sozialkassen nach Einschätzungen des BKA durch betrügerische Abrechnungen krimineller Pflegedienste erhebliche finanzielle Schäden entstehen.

 

Der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) verurteilt das hochkriminelle Verhalten dieser Pflegedienste. Es muss entschlossen verfolgt und geahndet werden. Vor allem, wenn offenbar durch diese Praktiken die Gesundheit pflegebedürftiger Menschen gefährdet wird. Der DEVAP warnt jedoch davor, in der öffentlichen Diskussion die Pflegebranche insgesamt unter Generalverdacht zu stellen. „Wir wehren uns dagegen, dass der Ruf einer Branche geschädigt wird, die insgesamt eine hervorragende und hoch seriöse Arbeit macht“, erklärt Bernhard Schneider, Vorsitzender des DEVAP. „Wir stehen dafür ein, dass die deutschlandweit rund 1.400 diakonischen Pflegedienste ehrlich arbeiten. Es kann nicht angehen, dass sie pauschal diskreditiert werden und sich für ein Problem rechtfertigen müssen, das sie gar nicht betrifft.“

 

Der DEVAP fordert eine differenzierte Diskussion statt einer kontraproduktiven Pauschalisierung, die Verunsicherung, Angst und Misstrauen bei Mitarbeitenden und Pflegebedürftigen hervorruft. Der DEVAP kritisiert aber auch deutlich die Prüfpraxis der Pflegeversicherung. Meldungen über kriminell vorgehende Pflegedienste sind nicht neu. Es gibt sie seit Jahren – seit 2013 aus Berlin, aber auch aus Stuttgart oder aus Köln. „Während Pflegeheime mit großem bürokratischen Aufwand jährlich geprüft und Sozialstationen ebenso kleinteilig und engmaschig kontrolliert werden, fallen die großen Betrügereien nicht auf. Warum wurde nicht mehr unternommen?“, fragt Bernhard Schneider. „Da müssen die zuständigen Behörden mächtig geschlafen haben. Offensichtlich ist es in der Pflege wie bei der Steuer: Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen. Jetzt fordert Gesundheitsminister Gröhe wieder mehr Kontrollen, unter denen die ganze Branche zu leiden haben wird.“  

 

Neue Ausstellung: Adinkra-Symbole

14.04.2016 - Traditionelle Zeichen aus Ghana stehen im Mittelpunkt der aktuellen Ausstellung beim Ev. Pflegedienst München e.V. Gotthardt Dorn zeigt „Adinkra-Symbole”, die, so der Künstler, „sowohl für ihre Ästhetik, als auch für ihren kommunikativen Wert in Ghana geschätzt werden. Sie sind nonverbale Darstellungen von Sprüchen, Parabeln und Maximen, die das philosophische Denken und die Lebensweise in Ghana darstellen.” Dorn hat Afrika schon mehrfach bereist und unterstützt unter anderem in Ghana ein Waisenhaus und eine Schule für Behinderte. Aber auch als Autor wurde der Bad Oeynhausener aktiv und verfasste das Büchlein „Afrika. Reiseerlebnisse”.

Die Ausstellung in den Räumen des Ev. Pflegedienstes in der Leopoldstraße 115 in München ist bis zum 15. März 2017 während der Geschäftszeiten, Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr, zu besichtigen.      

 

Angelika Pfab in der "Häuslichen Pflege"

Im Unternehmerinnen-Portrait stellt die Fachzeitschrift „Häusliche Pflege” ( www.haeusliche-pflege.net ) in der Ausgabe 04.2016 Angelika Pfab vor. „Die Innovative” ist der Titel des vierseitigen Beitrages über die Geschäftsführerin des Ev. Pflegedienstes München e.V. „Meine Leidenschaft ist die Pflege”, beschreibt gleich im ersten Satz Pfabs Motivation, warum sie sich für dieses Berufsfeld entschieden hat.

Hier der ganze Beitrag zum nachlesen:      

HäuslichePflege_Pfab.pdf
PDF-Dokument [437.1 KB]

 

"Bayern barrierefrei" berichtet über Wohnen im Viertel

07.04.2016 - Das Magazin "Bayern barrierefrei" der Bayerischen Staatsregierung berichtet unter dem Titel „Freiheit!” über unser Wohnen im Viertel Projekt am Reinmarplatz. In dem Beitrag kommt auch Projektleiter Michael Schrauth ausführlich zu Wort. „Wo Barrierefreiheit fehlt, ist die soziale Isolation oft immens,“ schildert er seine Erfahrungen und fügt hinzu: „Den Rollstuhlfahrer im dritten Stock ohne Lift, der seit Jahren nicht mehr aus dem Haus gekommen ist: den gibt es“. Umso mehr freut er sich über das Projekt „Wohnen im Viertel”, das der Ev. Pflegedienst München e.V. an vier Standorten in München in Kooperation mit der GEWOFAG betreut. > Hier zum Beitrag.      

 

Ausbildung in der Altenpflege weiter optimieren

Erster Workshop der IfA - Altenpflege in München

 

05.04.2016 – Um die Ausbildungsqualität in der Altenpflege weiter zu optimieren, hat jetzt die Initiative für Ausbildung (IfA) - Altenpflege einen zweitägigen Workshop für Anleiterinnen und Anleiter durchgeführt. Einer der Schwerpunkte war dabei die generalistische Ausbildung, bei der die bisher getrennten Ausbildungen in der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege zusammengeführt werden sollen.

 

An zwei Tagen wurde von den Teilnehmern des Workshops der IfA-Altenpflege im Damenstift in München an einer weiteren Verbesserung der Ausbildung in der Altenpflege gearbeitet. Bei fünf Fachvorträgen mit offenen Diskussionsrunden standen praktische Fragen im Vordergrund, wie. z.B.: Was ist Jugendlichen bei der Berufswahl wichtig? IfA-Geschäftsführerin Christine Görzen stellte hier die Ergebnisse einer Studie vor, die deutlich machte, welche Erwartungen und Ansprüche Jugendliche an Arbeitgeber und Ausbildungsplatz stellen. Görzen: „Da wird ganz genau hingeschaut welches Image das Unternehmen hat, wie sein Ruf als Ausbildungsbetrieb ist, oder wie es beispielsweise mit Praktika aussieht.”

 

Wie die zwölf Kriterien der IfA-Altenpflege, die zur Vergabe des Qualitätssiegels „Top-Ausbildungsbetrieb” notwendig sind, mit Leben erfüllt werden können zeigte Angelika Pfab auf. Sie hat als Geschäftsführerin des Ev. Pflegedienstes München die Initiative für Ausbildung im Bereich der Altenpflege mitbegründet und motivierte die Workshopteilnehmer mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis.

 

„Best Practice Ausbildung” stand dann auch im Mittelpunkt des Referates von Marcus Maier, Geschäftsführer des Damenstiftes, der die Gesamtabläufe des Senioren Wohn- und Pflegeheimes in München organisiert und auch die Räumlichkeiten für den Workshop zur Verfügung stellte. Die dortige Bildungsreferentin, Gisela Ludwig, behandelte dann in ihrem Vortrag ausführlich die „Generalistik in der Ausbildung”. Ludwig: „Wenn  wir die neue Ausbildung als Chance verstehen, können wir junge Menschen durch positive Ausbildungserfahrungen nachhaltig für den Pflegeberuf gewinnen.”

 

Mit viel dazu gewonnenem Know-how und reicher an praktischen Erfahrungen, Motivation und persönlichen Kontakten traten die Workshopteilnehmer nach zwei intensiven Tagen des Austausches die Heimreise an. Dennis Schmidt beispielsweise, Ausbilder in einer Wohngemeinschaft für Senioren in Filderstadt, hatte dabei vor allem die ausführliche Diskussion über die generalistische Ausbildung beeindruckt. Schmidt: „Da gibt es so viele positive Aspekte, das hat mich enorm weiter gebracht.”      

 

AGAPLESION erstmals in Bayern:

Ev. Pflegedienst München tritt Verbund bei

 

15.03.2016 – Mit Unterzeichnung des Konsortialvertrages haben der Evangelische Pflegedienst München e. V. und der christliche Gesundheitskonzern AGAPLESION gemeinnützige AG ihre Zusammenarbeit gestartet. Der Vertrag wurde im Rahmen der gestrigen Auftaktveranstaltung in München unterzeichnet.

 

AGAPLESION hat sich den Mitarbeitenden vor Ort vorgestellt und ist sehr positiv aufgenommen worden, denn die Vorteile der Zusammenarbeit liegen auf der Hand: Der Evangelische Pflegedienst München kann seine gute Position weiter ausbauen und das Angebot für die Münchner Bevölkerung erweitern. Durch den Einstieg von AGAPLESION sieht der Evangelische Pflegedienst München sein Geschäftsmodell gestärkt in die Zukunft gehen: „Wir sind wirtschaftlich in einer guten Position und wollen weiter wachsen. In einem starken Verbund haben wir die Möglichkeiten dazu“, erklärte Angelika Pfab, Geschäftsführender Vorstand des Evangelischen Pflegedienstes München e.V.

 

„Darum ist es wichtig, sich aus einer Position der Stärke heraus rechtzeitig für eine Verbundlösung zu entscheiden. Die Anforderungen an Qualität, Pflege und Management werden immer größer. Kleinere, einzeln aufgestellte Einrichtungen haben es immer schwerer, diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden“, so Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender AGAPLESION gAG. Während der Evangelische Pflegedienst München seine Erfahrungen in der Quartiersarbeit einbringt, kann AGAPLESION das weitere Wachstum unterstützen. Horneber ergänzte: „Der Versorgungsansatz ‚Wohnen im Viertel‘, den der Evangelische Pflegedienst München e. V. als Kooperationspartner der GEWOFAG erfolgreich umgesetzt hat, ist so innovativ, dass er weiterentwickelt werden sollte.“

 

Das Foto zeigt Angelika Pfab, Geschäftsführender Vorstand des Evangelischen Pflegedienstes München e.V., Pfarrer Gerson Raabe, Ehrenamtlicher Vorstand des Evangelischen Pflegedienstes München e.V., und Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender AGAPLESION gAG, bei der Vertragsunterzeichnung in München.  

 

Ev. Pflegedienst in Zukunft noch leistungsfähiger

 

26.02.2016 - Noch leistungsfähiger präsentiert sich zukünftig der Evangelische Pflegedienst München. Das gewährleistet die Beteiligung der AGAPLESION, einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft, die als Einrichtung der Ev. Kirche Altenpflegeeinrichtungen und Krankenhäuser in ganz Deutschland betreibt.

 

Im April werden die Weichen für die gemeinsame Zukunft in Form einer neu gegründeten AGAPLESION Evangelischer Pflegedienst München gGmbH gestellt. Für die Kunden des ambulanten Dienstes ändert sich dadurch aber nichts, die positiven Auswirkungen des Zusammenschlusses wirken sich eher innerbetrieblich aus. So wird die Buchführung zentralisiert und auch für zukünftige Projekte sei man, so die jetzige und auch zukünftige Geschäftsführerin, Angelika Pfab, „besser gerüstet.” Auch weiterhin bleibt der Ev. Pflegedienst Mitglied im Diakonischen Werk Bayern.

 

Derzeit pflegt, betreut und berät der Ev. Pflegedienst München mit seinen 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund 800 Kunden in der Landeshauptstadt. Vier Stationen in den Münchner Stadtteilen dienen als Stützpunkt vor Ort, zudem ist der ambulante Dienst in vier „Wohnen im Viertel” Projekten der GEWOFAG München als Kooperationspartner in die Betreuung der Mieter eingebunden. Erst im Dezember hatte der Ev. Pflegedienst sein 15jähriges Bestehen gefeiert, kurz davor war der ambulante Dienst mit dem „Innovationspreis” der Fachzeitschrift „Häuslich Pflege” ausgezeichnet worden.

 

Mehr Informationen über die AGAPLESION gAG finden Sie im Internet unter www.agaplesion.de  

Ausführlicher Artikel über den Gewinn

des Innovationspreises Häusliche Pflege

 

Ein ausführlicher Artikel in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Häusliche Pflege” stellt jetzt den Ev. Pflegedienst und die Initiative für Ausbildung (IfA) Altenpflege als Gewinner des Innovationspreises Häusliche Pflege vor. Auf mehreren Seiten wird die IfA und der Ev. Pflegedienst als Wegbereiter eines neuen Gütesiegels für eine qualitativ hochwertige Ausbildung in der Altenpflege vorgestellt. „Die Nachwuchssorgen der Einrichtungen der Altenpflege sind bekannt”, heißt es in dem Artikel, mittlerweile mahne selbst das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) einen „dramatischen Fachkräfte-Engpass” an.

Hier steuert die IfA Altenpflege mit zahlreichen Aktivitäten entgegen. Unternehmen die mit dem Gütesiegel „Top-Ausbildungsbetrieb” ausgezeichnet werden, verpflichten sich, die vorgegebenen zwölf Kriterien für eine gute Ausbildung zu erfüllen. Zu diesen Vorgaben gehören unter anderem eine tarifgerechte Bezahlung und der Azubi-Austausch mit Partnereinrichtungen.

 

> Hier der Bericht als Download:

Häusliche_Pflege_01:2016.pdf
PDF-Dokument [328.8 KB]

Das Foto zeigt Christine Görzen (Initiative für Altenpflege), Angelika Pfab (Ev. Pflegedienst) und Lukas Sander (Häusliche Pflege) bei der Vergabe des Innovationspreises.

 

Artikel in der CAREkonkret

16.12.2015 - Auch die Fachzeitschrift CAREkonkret berichtet jetzt in der aktuellen Ausgabe über die Vergabe des Innovationspreises Häusliche Pflege an den Ev. Pflegedienst München e.V. Der ambulante Dienst erhielt diese Auszeichnung für sein Engagement  in der Ausbildung: Seit 2013 ist der Ev. Pflegedienst Mitglied der Initiative für Ausbildung - Altenpflege und wurde 2014 als „Top-Ausbildungsbetrieb” ausgezeichnet. 

Das Leitungsteam des Ev. Pflegedienstes freut sich über das 15-jährige Jubiläum des ambulanten Dienstes; vorne in der Bildmitte Geschäftsführerin Angelika Pfab, daneben der ehrenamtliche Vorstand, Pfarrer Gerson Raabe.

 

15 Jahre Ev. Pflegedienst München e.V.

Umfassendes Betreuungs- und Beratungsangebot

für Menschen daheim

 

Vor 15 Jahren wurde in München der Evangelische Pflegedienst gegründet, inzwischen pflegt, betreut und berät er mit seinen 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund 800 Kunden in der Landeshauptstadt. Bei der Jahresfeier blickten jetzt der ehrenamtliche Vorstand, Pfarrer Gerson Raabe, und der geschäftsführende Vorstand, Angelika Pfab, auf eine „bewegte Zeit”, so Raabe, zurück. Vier Diakoniestationen dienen dem Ev. Pflegedienst als Stützpunkt vor Ort, zudem ist der ambulante Dienst in vier „Wohnen im Viertel” Projekten der GEWOFAG München als Kooperationspartner in die Betreuung der Mieter eingebunden.

 

Besonders hob bei ihrem Grußwort die Stadtdekanin Barbara Kittelberger die Leistungen des ambulanten Dienstes in der Ausbildung hervor. „Seiner Vorreiterrolle wurde der Ev. Pflegedienst gerecht, als er schon vor Jahren erkannte, dass eine zukunftssichere ambulante Betreuung nur durch qualifizierten Nachwuchs gesichert werden kann,” betonte Kittelberger. So trat der Dienst vor zwei Jahren der Initiative für Ausbildung (IfA) - Altenpflege bei und erhielt das Gütesiegel „Top-Ausbildungsbetrieb.” Zum Abschluss wies die Stadtdekanin noch auf das Leitbild des Evangelischen Pflegedienstes hin: „Unsere Hilfe kommt allen Menschen zugute, unabhängig von Weltanschauung, Religion, Geschlecht und Hautfarbe. Jeder Mensch hat eine unverlierbare Würde, die wir achten und pflegen.” Und auf der Homepage, www.ev-pflegedienst.de, sei zu lesen: „Im Mittelpunkt unseres umfassenden Dienstleistungsangebotes steht immer der Mensch!”

 

Täglich stehen rund 40 Touren an, bei denen ausgebildetes und qualifiziertes Fachpersonal die Kunden zuhause in den eigenen vier Wänden betreut und versorgt. Schließlich sei es „ein Herzenswunsch vieler Menschen, daheim in Würde altern zu können”, erklärt die Geschäftsführerin des Ev. Pflegedienstes, Angelika Pfab. Neben den umfangreichen und umfassenden Angeboten im Bereich der ambulanten Pflege, liegt ein Schwerpunkt auch im Bereich der Pflegeberatung. So informiert Case Managerin und Pflegeberaterin Gabriele Hinz in allen Fragen zu Leistungen und den Möglichkeiten ambulanter Pflege - und das auch vor Ort, in sechs evangelischen Kirchengemeinden und in den Wohnen im Viertel Beratungsbüros.

 

Auch auf Qualitätsstandards und die Qualifizierung der Mitarbeiter und des Pflegenachwuchses legt der Evangelische Pflegedienst sehr viel Wert. Angelika Pfab: „Wir sind sehr stolz darauf, in diesen Bereichen mehrfach Auszeichnungen erhalten zu haben.” So ist der ambulante Dienst zum dritten Mal als „Attraktiver Arbeitgeber Pflege” ausgezeichnet worden, ist Mitglied im Netzwerk „Erfolgsfaktor Familie”, wurde aufgenommen in den „Familienpakt Bayern” der Bayerischen Staatsregierung, trägt das „Diakonie-Gütesiegel Familienorientierung” und wurde, wie schon erwähnt, mit dem Gütesiegel „Top-Ausbildungsbetrieb” der Initiative für Ausbildung - Altenpflege ausgezeichnet. Erst kürzlich erhielt der ambulante Dienst dafür den „Innovationspreis Häusliche Pflege”. Die Erfüllung der Qualitätsstandards sei, so Pfab, in der ambulanten Pflege besonders wichtig, schließlich steige der Bedarf in diesem Bereich stetig an, und damit - so Pfab: „auch die Anforderungen an die ambulanten Dienste.”

Daumen hoch für Top-Ausbildung: Lukas Sander, Chefredakteur Häusliche Pflege (links im Bild), übergab die Urkunde an Angelika Pfab, Geschäftsführender Vorstand beim Evangelischen Pflegedienst München (v.l.) und an das Leitungsteam der diakonischen Einrichtung.

Evangelischer Pflegedienst gewinnt

den Innovationspreis Häusliche Pflege

 

18.11.2015 - Der Evangelische Pflegedienst München e.V. hat den Innovationspreis 2015 der Fachzeitschrift „Häusliche Pflege” gewonnen. Bei der Verleihung der mit 3.000 Euro dotieren Auszeichnung würdigte Häusliche Pflege-Chefredakteur Lukas Sander die „Initiative für Ausbildung Altenpflege“, die die diakonische Einrichtung im Jahr 2013 gestartet hat. „Damit gehen Sie eine der wichtigsten Herausforderungen der Branche an: den Personalmangel“, sagte Sander im Namen der Jury. Das Konzept sei geeignet, Auszubildende für die Arbeit in der Altenpflege zu begeistern und langfristig im Unternehmen zu halten.

 

Wer sich an der Initiative beteiligt, verpflichtet sich zu Qualitätsstandards bei der Ausbildung. „Alle Unternehmen erhalten ein Qualitätssiegel, um ihre Top-Ausbildung nach außen zu kommunizieren“, erklärte Angelika Pfab, Geschäftsführender Vorstand des Evangelischen Pflegedienstes München. Bestandteil sind beispielsweise eine Übernahmegarantie nach der Ausbildung, eine tarifgerechte Bezahlung, ein Azubiaustausch mit anderen Einrichtungen bis hin zu eigenen Verantwortungsbereichen für Auszubildende.

 

Bereits mehrere Pflegedienste machen mit – und melden Erfolge bei der Personalsuche und -bindung. Initiatorin Angelika Pfab wünscht sich, dass die Auszeichnung mit dem Häusliche Pflege Innovationspreis dem Projekt nochmals Schubkraft verleiht: „Das ist eine tolle Unterstützung“, bedankte sie sich bei der Jury.

 

Unterstützt wird der Evangelische Pflegedienst München von der mittlerweile branchenübergreifenden Initiative für Ausbildung (IfA) mit Sitz in Nürtingen. Der Ursprung der Initiative liegt in der Gartenbaubranche, wurde aber sukzessive auf andere Bereiche ausgedehnt. Christine Görzen, Geschäftsführerin der Initiative für Ausbildung (IfA): „Der Evangelische Pflegedienst München gibt hier ein Beispiel innovativer Arbeit; wir brauchen Unternehmen, denen eine hervorragende Ausbildung am Herzen liegt.”

 

Weitere Informationen über den Innovationspreis und die Zeitschrift „Häusliche Pflege” finden Sie > hier. 

Eröffnung von Begegnungszentrum und Wohnen im Viertel am Reinmarplatz in Neuhausen: Christoph Frey, Geschäftsführer der AWO München; Sigismund Mühlbauer, Geschäftsführer der GEWOFAG; Dr. Klaus-Michael Dengler, Geschäftsführer der GEWOFAG; Angelika Pfab, Geschäftsführerin des Evangelischen Pflegedienstes München e.V.; Oberbürgermeister Dieter Reiter; Jürgen Salzhuber, Vorsitzender der AWO München (v.l.n.r.)

Gemeinsam für Jung und Alt

„Wohnen im Viertel“ am Reinmarplatz offiziell eröffnet

 

22.10.2015 - Blumen, Spielsachen, Rollatoren: Das Quartier am Reinmarplatz in München ist bezogen, die Bewohnerinnen und Bewohner gehen im Begegnungszentrum ein und aus. Seit Ende Juli 2015 ist diese Einrichtung in Betrieb, jetzt eröffnete sie im Beisein von Oberbürgermeister Dieter Reiter offiziell – zusammen mit dem Wohnen-im-Viertel-Standort der GEWOFAG, bei dem der Evangelische Pflegedienst Kooperationspartner ist. Die Einrichtungen, die sich Räumlichkeiten teilen, gehören zu einem neuen Quartier mit 125 Wohnungen, das die GEWOFAG gemeinsam mit der Genossenschaft Wogeno errichtet hat. Auch ein Kindertageszentrum der Diakonie – Jugendhilfe Oberbayern gibt es hier.

 

Erfolgreiches Wohnkonzept

Wohnen im Viertel ist das erfolgreiche Wohn- und Versorgungskonzept der GEWOFAG. Durch Wohnen im Viertel können Mieterinnen und Mietern auch bei zunehmender Hilfe- und Pflegebedürftigkeit, zum Beispiel im Alter, selbstbestimmt wohnen. Zehn Projektwohnungen und eine Pflegewohnung auf Zeit für kürzere Aufenthalte, zum Beispiel nach einem Krankenhausaufenthalt, stehen am Reinmarplatz zur Verfügung. Die Pflege- und Betreuungsleistungen können jedoch von allen Mieterinnen und Mietern im Umkreis von 800 Metern in Anspruch genommen werden. Als Kooperationspartner betreibt der Evangelische Pflegedienst München e.V. auch die Standorte in Gern, am Domagkpark und am Ackermannbogen. Zwei der zehn Wohnungen sind noch an Bedürftige zu vergeben.

 

Begegnungszentrum für Bewohner

Die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband München-Stadt e.V. (AWO München-Stadt) betreibt das Begegnungszentrum, das allen Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers offen steht. Darüber hinaus koordiniert sie die Angebote für die Bewohnerinnen und Bewohner und vernetzt die Aktivitäten aller am Projekt beteiligten Akteure. Auf Basis des konzeptionellen Anspruchs „Menschen gestalten ihr Quartier – aus Nutzern werden Akteure“ ist das Begegnungszentrum sowohl Treffpunkt als auch partizipative Dienstleistungsdrehscheibe für vielfältige soziokulturelle Angebote.

 

Zeitgemäße Wohnform

„Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir, dass es einen großen Bedarf an neuen zeitgemäßen Wohnformen gibt – vor allem für ältere Menschen. Dazu gehört ein unterstützendes Umfeld. Aber auch Familien wünschen sich Austausch und gegenseitige Hilfe. Damit das funktioniert, brauchen wir Partner, die Angebote bereitstellen und koordinieren“, sagt Dr. Klaus-Michael Dengler, Sprecher der Geschäftsführung der GEWOFAG. „Wir gehen hier ganz neue Wege in der Zusammenarbeit“, so Dengler weiter. „Das neue Begegnungszentrum stellt ein Musterbeispiel für ein gemeinsames und gutes Leben im städtischen Quartier dar“, sagt Christoph Frey, Geschäftsführer der AWO München. Die Geschäftsführerin des Evangelischen Pflegedienstes München e.V., Angelika Pfab, fügt hinzu: „Wohnen im Viertel stellt für uns als ambulanten Pflegedienst eine wesentliche Weiterentwicklung unseres Angebotes dar. Wir können im Mehrgenerationenwohnen am Reinmarplatz durch das Zusammenspiel von barrierefreiem Wohnraum und einem multiprofessionellen Team vor Ort schwer pflegebedürftige Menschen in ihrer eigenen Wohnung optimal versorgen. Besonders freut uns, dass auch die gesamte Nachbarschaft von unserer 24-Stunden-Präsenz profitiert und auf unsere Leistungen zurückgreifen kann.“

 

Bewerbungsvoraussetzungen für Wohnen im Viertel

Für die barrierefreien Wohnen-im-Viertel-Projektwohnungen kann sich jeder bewerben, der seit mindestens fünf Jahren in München wohnt, einen erheblichen Pflegebedarf hat (mindestens Pflegestufe I) und einen Registrierbescheid des Amtes für Wohnen und Migration mit hoher Dringlichkeitsstufe vorweisen kann. Interessenten wenden sich bitte an die Wohnforum GmbH, den konzerneigenen sozialen Dienstleister der GEWOFAG: Gisela Heinzeller und Ruth Kleininger 
Wohnforum GmbH – Soziale Quartiersentwicklung 
Tel.: (089) 4123-6091 oder 4123-6094; 
E-Mail: gisela.heinzeller@gewofag.de, ruth.kleininger@gewofag.de

 

Diakoniewerk Österreich zu Gast bei Wohnen im Viertel

09.10.2015 - Eine Delegation des Diakoniewerkes Österreich hat sich jetzt über unsere Quartiersprojekte „Wohnen im Viertel” informiert. Projektleiter Michael Schrauth stellte den Gästen dieses innovative Konzept in Kooperation mit der GEWOFAG München vor und berichtete ausführlich über die Arbeit vor Ort und die Vorteile für die Bewohner. Entsprechend positiv war die Resonanz: „Wir konnten sehr viel mitnehmen und hoffen einmal selbst so erfolgreich ein innovatives Konzept umzusetzen, wie wir es bei Ihnen kennen gelernt haben,” hieß es in einer Email im Anschluss an den Besuch.

 

Roller für Diakoniestation Sendling

05.08.2015 - Der Gewinn eines Kunden der Evangelischen Bank e.G. wurde jetzt zum Glücksfall für den Evangelischen Pflegedienst. Da der Gewinner des Motorrollers diesen für einen guten Zweck spenden wollte, landete das Gefährt auf Vermittlung eines Mitarbeiters der Bank beim Evangelischen Pflegedienst. Der Roller wird ab sofort in der Diakoniestation Sendling zum Einsatz kommen.

Das Foto entstand bei der Übergabe der Spende in München und zeigt v.l.: Herr Glas, Herr Schneider, Frau U. Rumpfinger, Herr Raabe, Herr Pickard, Frau M. Rumpfinger.

Eröffnung von

„Wohnen bleiben im Viertel“

am Ackermannbogen

 

14.07.2015 - GEWOFAG, ÄlwA und Evangelischer Pflegedienst München e.V. starten mit „Wohnen bleiben im Viertel“ ein Projekt für ältere und pflegebedürftige Menschen am Ackermannbogen. Unterstützt wird das Vorhaben von der Baugemeinschaft Schwabing Hoch Vier und der Wohnbaugenossenschaft wagnis eG.

 

Wohnen bleiben am Ackermannbogen, auch wenn man älter und pflegebedürftig wird – das ist der Wunsch vieler Bewohner des neuen Quartiers in München-Schwabing. Dafür starten die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG, ÄlwA (Älterwerden am Ackermannbogen/Ackermannbogen e.V.) und der Evangelische Pflegedienst München e.V. mit der heutigen Eröffnungsfeier ein gemeinsames Wohnprojekt. „Wohnen bleiben im Viertel“ besteht aus zehn barrierefreien Wohnungen, einem Wohncafé und Räumlichkeiten für den Stützpunkt des Evangelischen Pflegedienstes. Die Pflege- und Betreuungsleistungen können von allen Bewohnern des Ackermannbogens in Anspruch genommen werden.

 

Die Gruppe „Älter werden am Ackermannbogen“ (ÄlwA), Teil des gemeinnützigen Nachbarschaftsvereins „Ackermannbogen e.V.“ hat das Vorhaben initiiert „Wir möchten, dass ältere Menschen im Quartier lange in der eigenen Wohnung leben können. Daher haben wir ein Netzwerk nachbarschaftlicher Hilfe aufgebaut und unterstützen uns gegenseitig, wenn jemand krank wird. Aber wir sind an unsere Grenzen gestoßen, als es um regelmäßige, professionelle Pflege- und Hilfsleistungen ging“, erklärt Günter Hörlein, Sprecher von ÄlwA. Deshalb hat sich die Projektgruppe die GEWOFAG und den Evangelischen Pflegedienst München e.V. als Partner gesucht.

 

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft hat vor kurzem 49 Wohnungen am Ackermannbogen errichtet, von denen sie zehn für das Projekt zur Verfügung stellt. Die GEWOFAG hat bereits langjährige Erfahrung mit vergleichbaren Projekten. „Wohnen bleiben im Viertel“ am Ackermannbogen lehnt sich an das erfolgreiche Wohn- und Versorgungskonzept der GEWOFAG „Wohnen im Viertel“ an. Es verbindet das Leben in der eigenen Wohnung für hilfs- oder pflegebedürftige Mieter mit der Versorgung durch einen ambulanten Pflegedienst vor Ort. Die GEWOFAG hat das Projekt bereits an neun Standorten in ihren Siedlungen in München realisiert.

 

„Wir freuen uns, dass ÄlwA sich an unserem bewährten Konzept „Wohnen im Viertel“ orientiert und stellen als Partner unsere Wohnungen gerne zur Verfügung. Dadurch profitieren auch unsere Mieterinnen und Mieter von der Kooperation“, so Dr. Klaus-Michael Dengler, Geschäftsführer der GEWOFAG.

 

Kooperationspartner für die Hilfs- und Pflegedienstleistungen ist der Evangelische Pflegedienst München e.V.. Er wird rund um die Uhr im Quartier präsent sein und die Pflegekräfte können die Wohnungen am Ackermannbogen in kurzer Zeit zu Fuß erreichen. Wie auch bei „Wohnen im Viertel“ stehen diese Hilfe- und Pflegeleistungen allen Bewohnern am Ackermannbogen zur Verfügung. Es gibt keine Betreuungspauschale, bezahlt werden müssen nur tatsächlich abgerufene Leistungen. „Durch diese Kooperation ist es uns möglich, auch Personen mit einem hohen Hilfs- und Pflegebedarf im häuslichen Umfeld zu versorgen, die sonst in ein Pflegeheim umziehen müssten“, fasst Angelika Pfab, Geschäftsführender Vorstand des Evangelischen Pflegedienstes München e.V., die Vorteile für die Bewohner des Ackermannbogens zusammen.

 

Wohnungen, Pflegestützpunkt und Wohncafé

Um die ehrenamtlichen Helfer von ÄlwA und die Pflegekräfte zu vernetzen und das Miteinander zu organisieren, hat der Evangelische Pflegedienst München e.V. eine Koordinatorin eingestellt. Zum Projekt „Wohnen bleiben im Viertel“ gehören drei Elemente, die aus Platzgründen in verschiedenen Gebäuden untergebracht sind. Der Pflegestützpunkt des Evangelischen Pflegedienstes München e.V. befindet sich im Gebäude der Genossenschaft wagnis e.G. Er besteht aus Büros für Pflegedienst und Koordinator/in und dient als Anlaufstelle für Beratung und Zentrale für die Pflegekräfte. Das Wohncafé ist im Gebäude der Baugemeinschaft „Schwabing Hoch Vier“ untergebracht und verfügt über einen großen Gemeinschaftsraum – ein Ort für Kommunikation und Aktivitäten. Hier wird zum Beispiel wird gemeinsam gekocht und gegessen. Die Wohnungen der GEWOFAG befinden sich an der Georg-Birk-Straße 12-18. Sieben Wohnungen werden an Einzelpersonen und drei an Paare vermietet.

 

Voraussetzungen und Kontakt

Bewerben kann sich jeder, der seit mindestens fünf Jahren in München wohnt, einen erhöhten Pflegebedarf hat (mindestens Pflegestufe eins) und einen Registrierbescheid des Amtes für Wohnen und Migration mit hoher Dringlichkeitsstufe vorweisen kann. Interessenten wenden sich bitte an die Wohnforum GmbH, ein Tochterunternehmen der GEWOFAG: Gisela Heinzeller und Ruth Kleininger Wohnforum GmbH – Soziale Quartiersentwicklung

Tel.: (089) 4123-6091 oder 4123-6094

E-Mail: gisela.heinzeller@gewofag.de  

 

Evangelischer Pflegedienst als

„Attraktiver Arbeitgeber Pflege” ausgezeichnet

 

08.07.2015 - Auch 2015 ist jetzt der Evangelische Pflegedienst München e.V. als „Attraktiver Arbeitgeber Pflege” ausgezeichnet worden – zum zweiten Mal in Folge. Und das ist letztendlich den Mitarbeitern zu verdanken: sie gaben ihrem Arbeitgeber durchwegs gute Noten.

 

Mit dem Branchen-Prüfsystem "Attraktiver Arbeitgeber Pflege 2015” können Arbeitgeber ihre Attraktivität gegenüber (potentiellen) Mitarbeitern bewerten und auszeichnen. Dazu wurden im Rahmen einer Mitarbeiterbefragung 35 Fragen aus vier Themenbereichen gestellt und ausgewertet. Hierzu zählen die Qualität der Arbeitsbedingungen, die Führung durch Leitungskräfte, der Auftritt nach Außen und das Profil gegenüber Wettbewerbern.

 

Die Ergebnisse liefern eine geordnete Analyse aller arbeitgeberrelevanten Stärken und Schwächen. Auch durch Benchmarkwerte lassen sich unmittelbare Handlungsempfehlungen ableiten. Hier schnitt der Ev. Pflegedienst in vielen Punkten sogar besser als der Vergleichswert ab. Unter anderem attestierten die Mitarbeiter: „ Ich werde von meinem Arbeitgeber aktiv bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben unterstützt,” oder: „ Mein Arbeitgeber unterstützt Maßnahmen, die meine Gesundheit fördern.”

 

Die Geschäftsführerin des Ev. Pflegedienstes, Angelika Pfab, freute sich gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung, Andreas Brantl, über diese Auszeichnung (siehe Bild) und fügt an: „Wir haben unsere Hausaufgaben als Arbeitgeber gemacht und würden uns freuen, wenn endlich auch die Politik die aktuellen und zukünftigen Probleme im Bereich der Pflege konsequent angeht und endlich bessere Bedingungen für alle Beteiligten schafft.”  

 

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